Solar-Ladezeit-Rechner: Wie lange lädt meine Powerstation per Solarpanel?
Geben Sie die Kapazität Ihrer Powerstation, die Nennleistung Ihres Solarpanels und die aktuelle Wetterlage ein. Der Rechner schätzt daraus die Ladezeit in Stunden und ordnet sie in Sonnentage ein. Alles läuft direkt im Browser, es werden keine Daten übertragen.
Ihre Angaben
Kapazität in Wattstunden (Wh). Ist die Powerstation nur teilweise leer, tragen Sie statt der vollen Kapazität nur den fehlenden Anteil ein.
Nennleistung Ihres Solarpanels in Watt (W). Mehrere Panels in Reihe oder parallel addieren.
Grober Richtwert, wie viel Prozent der Nennleistung unter diesen Bedingungen realistisch ankommt.
Geschätzte Ladezeit
0,0 Stunden
Passen Sie die Angaben oben an, dann erscheint hier Ihre Einordnung in Sonnentage.
Rechnung: Kapazität (Wh) ÷ (Panel-Leistung (W) × Bedingungsfaktor × 0,85 Ladeverlust). Alle Werte sind wetterabhängige Schätzungen.
Passende Seiten zu Ihrem Ergebnis
Je nachdem, ob die berechnete Ladezeit für Ihr Vorhaben zu lang oder gerade richtig ausfällt, helfen diese Ratgeber und Vergleiche weiter:
Die besten faltbaren Solarpanels 2026
Ein stärkeres Panel verkürzt die Ladezeit – sofern die Powerstation die Leistung aufnehmen kann.
Komplettpaket gesucht?Die besten Solargenerator-Sets 2026
Powerstation und passend dimensioniertes Panel im Set, ohne Kompatibilität selbst prüfen zu müssen.
Mehr Ertrag ohne neues PanelAusrichtung & Neigungswinkel je Jahreszeit
Ein sauber ausgerichtetes Panel lädt spürbar schneller als eines, das flach oder falsch gedreht liegt.
Set von Grund auf planenSolargenerator-Set dimensionieren: Anleitung
Kapazität und Panel-Leistung von Anfang an aufeinander abstimmen statt nachträglich nachzurüsten.
Warum kommt die Nennleistung nie voll an?
Der Rechner nutzt die Formel Ladezeit ≈ Kapazität (Wh) ÷ (Panel-Leistung (W) × Bedingungsfaktor × 0,85). Der Bedingungsfaktor bildet ab, wie viel Prozent der aufgedruckten Nennleistung unter realen Wetterbedingungen ankommt, und der Faktor 0,85 zieht rund 15 Prozent für typische Ladeverluste ab. Diese beiden Abschläge sind der Grund, warum ein „200-Watt-Panel" in der Praxis fast nie 200 Watt in die Powerstation liefert.
Drei Effekte sorgen dafür, dass zwischen Datenblatt und Ladekabel Leistung verloren geht. Erstens der Einfallswinkel: Solarzellen liefern ihre höchste Leistung, wenn Sonnenlicht möglichst senkrecht auf die Modulfläche trifft. Steht die Sonne flach am Himmel oder liegt das Panel ungünstig zur Sonne, verteilt sich dieselbe Lichtmenge auf eine größere effektive Fläche, und die Leistung sinkt spürbar – unabhängig davon, wie wolkenlos der Himmel ist.
Zweitens die Temperatur: Solarzellen verlieren mit steigender Modultemperatur an Wirkungsgrad. An einem heißen Sommertag kann ein Panel, das direkt in der prallen Sonne auf dunklem Untergrund liegt und sich stark aufheizt, spürbar weniger liefern als bei milden Temperaturen mit vergleichbarer Einstrahlung. Eine gute Hinterlüftung hilft, diesen Verlust zu begrenzen.
Drittens der Laderegler: Zwischen Panel und Akku sitzt in aller Regel ein MPPT-Regler (Maximum Power Point Tracking), der den Arbeitspunkt des Panels laufend so nachführt, dass möglichst viel der verfügbaren Leistung genutzt wird. Auch ein gut arbeitender MPPT-Regler kann die physikalischen Verluste durch Winkel und Temperatur aber nicht ausgleichen, sondern nur die Umwandlung selbst so effizient wie möglich halten. Genau deshalb rechnet dieses Tool bewusst mit einem Bedingungsfaktor und einem zusätzlichen Verlustabschlag, statt die Nennleistung ungeprüft zu übernehmen. Wie stark Bewölkung den Ertrag im Detail drückt, erklärt der Ratgeber Solarpanel bei Bewölkung, und wie Hitze die Leistung beeinflusst, lesen Sie unter Solarpanel und Temperatur. Eine ausführlichere Herleitung der Formel mit Praxisbeispielen bietet außerdem der Ratgeber Ladezeit von Solarpanel zu Powerstation berechnen.